Freitag, 18 Mai 2012
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E'bach verliert Sechspunktespiel

Am Schluss der Partie durften und mussten die Anhänger beider Mannschaften das gleiche Fazit ziehen: Ruswil hat das wichtige Spiel verdient gewonnen. Gründe  für das Schlussresultat zugunsten der Platzherren gab es mehrere.

Das mit Spannung erwartete Spiel begann für die Gäste eher überraschend: Ruswil zwang in der ersten halben Stunde mit einer aufsässigen und konsequenten Spielweise den Gegner in die Defensive. Die schnellen Stürmern Ricardo Pereira und Michael Furrer  wurde immer wieder gut lanciert, der Lohn kam schon in der 11. Minute: Pereira flankte präzis und Furrer erzielte mit einem wuchtigen Flugkopfball das 1:0. Es sollte das einzige Tor in der auf  spielerisch bescheidenem Niveau stehenden ersten Halbzeit sein. Eschenbach kam zu 3 guten Torchancen:  In der 15. Minute stand Thomas Schäfer allein vor Torhüter Bühlmann, aber sein Heber fand den Weg nicht ins Tor. In der 32. Minute wollte der Ausgleich auch beim Ausflug des Gästetorhüters nicht fallen. Fünf Minuten vor der Pause hätte Eschenbach nach einem Kopfball von Schäffer das 1:1 erzielen müssen. Eschenbach versuchte vielfach mit langen Bällen zum Torerfolg zu kommen, durch diese  Spielweise wurde die Ruswiler Verteidigung kaum ernsthaft geprüft. In der zweiten Hälfte verstärkten die Eschenbacher die Offensive (Am Schluss spielten  vier nominelle Stürmer auf dem Platz). Fast wären die Bemühungen belohnt worden, Schäfer wollte nach einem Querpass von Mario Sager an diesem Abend einfach kein Tor gelingen. Und es kam, wie es kommen musste: Der Ruswiler Spielertrainer Ueli Käppeli aus dem Seetal schoss nach einem Gewühl im Strafraum das 2:0. In der Folge hätte die Führung noch ausgebaut werden können. 4 klare Chancen konnten von den Platzherren in den letzten 20 Minuten nicht verwertet werden, darunter ein Lattenschuss von Furrer. Der Sieg für Ruswil ging nach dem faden Auftritt der Eschenbacher voll in Ordnung. Bei den Gästen vermisste man zum Teil die notwendige Leidenschaft und ein sicheres, ruhiges Auftreten. In diesem wichtigen Spiel wollte vielfach nicht einmal der einfache Flachpass gelingen. Eschenbach scheint Mühe  gegen kämpferisch und leidenschaftlich auftretende Mannschaften zu haben, das Spieldiktat zu übernehmen und dem Spiel den eigenen Stempel aufzusetzen. Dass die Seetaler Fussball spielen können, haben sie schon bewiesen. Es braucht weitere Attribute um erfolgreich zu sein. Eine Gelegenheit diese Attribute umzusetzen haben die Eschenbacher am kommenden Samstag beim letzten Vorrundenspiel  zuhause gegen Sarnen (Weiherhus, 18.00 Uhr). Wenn der Anschluss nicht verpasst werden will, muss ein Erfolgserlebnis her.

Autor: Peter Helfenstein      Foto (Archiv): Joe Kaeser

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