Eschenbach weiterhin im Tief
Auch gegen den Angstgegener Ibach holte Eschenbach keine weiteren Punkte. Die Verletztenhexe schlug erneut zu. Marco Muggli (Hirnerschütterung) und Lukas Emmenegger (Fingerbruch) mussten vorzeitig vom Feld und ärztlich betreut werden, Captain Marco Zimmermann musste nach dem Einlaufen forfait geben.
Eschenbach wollte von Beginn weg mit offensiverem Pressing und engagiertem Auftreten zeigen, dass sie gewillt waren das magere Punktekonto zu erhöhen. Sein Gegenüber, der FC Ibach, hielt mit einer kompakten spielerischen Leistung und mit mehr Spielanteilen dagegen. Schon in der ersten halben Stunde musste Torhüter Martin Amhof mehrmals einschreiten und konnte bis dahin sein Tor reinhalten. In diesem schon fast Sechspunktespiel hätte man den Gästen gegönnt, dass sie mit einem 0:0 in die Pause gehen könnten. Jevremovic hatte da aber etwas dagegen, er nutzte die Freiheiten auf der linken Seite und hatte keine grosse Mühe Amhof zum ersten Mal zu bezwingen. Schon vor diesem Treffer liess die Abwehrarbeit auf der rechten Seite vor dem Eingreifen der Verteidigung zu wünschen übrig.
In der zweiten Hälfte musste die Verteidigung durch den Ausfall von Lukas Emmenegger neu besetzt werden. Die im Durchschnitt knapp 20-jährige Abwehr machte grundsätzlich ihre Arbeit mit einer Ausnahme gut. In der 70. Minute liess sie sich von einem schnell ausgeführten Freistoss der Ibächler überraschen und Jevremovic (offsideverdächtig) durfte sich als Doppeltorschütze feiern lassen.
Und die Chancen der Eschenbacher?. Die waren Mangelware, Ibach musste in der 54. Minute auf der Linie abwehren, kurze Zeit später konnte Thomas Schäfer halbrechts alleine losziehen, aber der sonst schnelle Stürmer konnte seinen Turbo nicht zünden. Symptomatisch für dieses Spiel war eine Szene der Eschenbacher:  Mario Sager (wiederum glücklos und fade) wurde halbrechts angespielt und der Stürmer traf in dieser aussichtsreichen Situation mehr Gras als Ball. Solche Chancen wurden auch schon mit Glück und Entschlossenheit in Tore umgemünzt.Â
Die Situation des FC Eschenbach ist ungemütlich. Im nächsten Heimspiel (Samstag, 18.00 Uhr) gegen Sursee müssen unbedingt Punkte her, will man als gegenwärtiges Schlusslicht den Anschluss nicht verpassen. Der jungen und willigen Mannschaft wäre ein Erfolgserlebnis auch in Hinblick für die letzten Spiele der Vorrunde zu gönnen.
Autor: Peter Helfenstein
Gerbihof. -130 Zuschauer. – SR CathomenÂ
FC Eschenbach: Amhof; Ulrich, Duss, Lukas Emmenegger (46. Henzen), Dominik Stocker; Meier (72. Frank), Odermatt, Samuel Stocker, Emmenegger); Sager, Muggli (35. Schäfer)


