Umstellung bringt Aufschwung
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Noch nie waren beim FC Eschenbach so viele Stammspieler gleichzeitig verletzt. Doch trotz dieser ...Â

Autor: Remo Gurtner                                                                                                                                          Fotos: Joe Kaeser
„Es ist ganz einfach ein Märchen“, erklärt Jörg Portmann verzückt, „so viele Ausfälle, so junge Spieler und trotzdem ein solches Resultat gegen den Erstplatzierten.“ Im Vorfeld musste der Trainer gleich drei Spieler ersetzen. In der Verteidigung fehlte der Captain Marco Zimmermann und im Sturm Mario Sager. Beide konnten verletzungsbedingt nicht spielen. Der im Mittelfeld spielende Samuel Stocker war für dieses Spiel gesperrt. Also setzte Jörg Portmann auf die Jüngsten im Team. Fabian Duss und Marco Emmenegger, beide Jahrgang 94, fanden in der Start-Elf ihren Platz. Die Rechnung ging auf und die Newcomer zeigten grosses Können und konstante Leistung. „Es war der Hammer, mit der Stammformation das Spiel zu starten“, meinte Fabian Duss grinsend. So richtig ins Spiel sei er jedoch erst in der zweiten Halbzeit gekommen.
„Frech aufgespielt“
Die gut ausgebildete Aargauer Auswahl zeigte schöne Spielzüge. Schon nach fünf Minuten berührte der Ball die Eschenbacher Torlatte. Ganz durchsetzten konnten sie sich jedoch nicht. Anders Pascal Odermatt, der einen gut gespielten Eckball zu nutzen wusste. Mit einer Direktabnahme versenkte er den Ball am reaktionslosen Torwart vorbei ins Goal. (66.). „Wir haben frech aufgespielt und konnten das Spiel so für uns entscheiden“, meinte Odermatt nach dem Spiel. Die Führung schien Eschenbach zu beflügeln. Voller Elan wurden weitere Angriffe lanciert. Die Gäste hatten immer weniger vom Spiel. Offensichtlich hatten sie kein Rezept gegen die immer frecher aufspielenden Eschenbacher. Ihr Spiel blieb schön aber gefahrlos. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte dann das Stürmerduo der Gastgeber seinen grossen Auftritt. Marc Muggli erlief einen in die Tiefe gespielten Ball und schoss diesen flach zur Mitte. Der Ball wurde abgewehrt, doch landete er nochmals vor Muggli‘s Füssen. Ohne zu zögern doppelte er nach und knallte das Leder ins Lattenkreuz (76.). Gegen Schluss legte sich die Gefährlichkeit der Gastgeber. Viele weit gespielte Bälle waren für den Aargauer Torhüter kein Problem. In der Defensive hielten sie jedoch stand und beendeten das Spiel verdient mit 2:0. „Heute waren wir mental wirklich bereit und haben unser Spiel aufgezogen. Dass die heutige, verletzungsbedingte Umstellung ein solches Resultat hervorbringt, spricht für die hohe Ausbildungsqualität des Juniorenfussballs im Seetal. Die jungen Wilden machen’s möglich“, beendete Jörg Portmann das Interview.Â
Am Sonntag, 1. Mai ist Eschenbach beim drittplatzierten Muri zu Gast. Das wird bestimmt kein einfaches Spiel. Aber der Sieg gegen Team Aargau hat gezeigt, dass die Truppe von Jörg Portmann, egal mit welcher Spielerformation, ein gefährlicher und ernst zu nehmender Gegner bleibt.
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