Freitag, 18 Mai 2012
Anmeldung

Zuschauer verleitet zum Tor

Nach umkämpften 80 Minuten gelang Eschenbach der Führungstreffer. 

Autor: Remo Gurtner

frank            

„Er hat es sich verdient“ meinte Portmann nach dem Spiel. Die letzten Spiele verbrachte er auf der Bank. Am letzten Sonntag schaffte er es in die Startaufstellung. Kevin Frank, der junge Außenverteidiger des FC Eschenbach. Sein erstes Tor seit dem Eintritt in die 1. Mannschaft. Dieses machte ihn auch sogleich zum Matchwinner seines ersten Rückrundenspiels. Mit seinem Freistoss in der 81. Minute verhalf er seiner Mannschaft zum Sieg. „Ich sah von Anfang an, dass der Torwart zu weit vorne stand. Da rief mir jemand von der Tribüne aus zu; . Ich versuchte es und wurde belohnt.“ Nachdem er den Ball knapp unter die Latte gezirkelt hatte, stürmte er zur Seitenlinie. Seine Belohnung wurde mit einer kleinen Showeinlage gefeiert. Schütze Frank durfte der Eschenbacher Schiffsregatta mit Schlägen auf seiner imaginären Trommel den Rudertakt angeben.


Amhof vs. Cavelti
Doch der Wind wehte nicht immer so stark ins Eschenbacher Segel. Nach dem Foul an Mario Sager lief, wie schon gegen Emmenbrücke, Marc Muggli zur Ausführung des Elfmeters an (21. Minute). Da stand Kickers Torhüter Andriu Cavelti, im Gegensatz zum Freistoßpatzer, goldrichtig. Sein guter Riecher lies den Eschenbacher Schützen alt aussehen. Kurz vor dem Rückstand der Stadtluzerner bewies sich Cavelti erneut. Jermann hatte sich einen Weg durch die Kickersverteidigung gebahnt und versuchte es. Der Ball traf jedoch den Pfosten. Marco Emmenegger war zur Stelle und lenkte den Ball erneut Richtung Tor. In der letzten Sekunde sprang der Luzerner-Retter vor den Ball. Aber nicht nur Luzerns Torhüter hatte gute Reflexe. Auch der kleinste Spieler auf dem Platz, Martin Amhof, war voll konzentriert. Im Angriff der Kickers wurde eine kleine Verteidigungslücke zum Schussversuch verwendet. Martin Amhof warf sich blitzschnell zu Boden und schlug den Ball ins Aus.
Im Vergleich zu den restlichen Spielern hatten die beiden Goalkeeper keine Probleme ins Spiel zu kommen. Das Aufwecken der Eschenbacher übernahm Trainer Jörg Portmann. „Er hat uns in der Pause klar gemacht, was wir zu tun hatten“, so Torschütze Kevin Frank.  

Die Niederlage in der Vorrunde ist nun pariert. Obwohl Portmann an der Taktik, wie er meinte, nichts geändert hatte. Die von ihm zu Anfang genannten starken Einzelspieler kamen kaum zu guten Aktionen. Und sein Ziel „eifach z'gwönne“ wurde erreicht. Mit 33 Punkten sind sie nun punktgleich mit dem Erstplatzierten. 

Der Cup-Hit auf dem SF-Video-Portal:

Matchbericht FCE : FCB

SF-Videoportal